Elisabeth Walther-Bense

Bibliographie der
veröffentlichten Schriften
von Max Bense

1. Auflage 1994

AGIS Verlag Baden-Baden
211 Seiten, 20,3 x 14,4 cm
kartoniert, 25,– EUR
ISBN-10 3-87007-040-4
ISBN-13 978-3-87007-040-3

Das umfassende Verzeichnis enthält weitestgehend vollständig alle publizierten wissenschaftlichen und philosophischen Schriften, literarischen Texte und Bücher, Zeitungs-, Rundfunk- und Fernsehbeiträge des 1990 verstorbenen und bis zuletzt rastlos tätigen schöpferischen Philosophen.

Max Bense war seit 1930 Mitarbeiter an Zeitungen, Zeitschriften und bei Rundfunksendern. Ab 1934 publizierte er Bücher. Seine Interessen reichten von den Naturwissenschaften über Technik, Mathematik und Medizin bis zu Philosophie (insbesondere Semiotik und Ästhetik), Politik, Literatur und bildender Kunst. Sein philosophisches Programm wurde im »Manifest des existentiellen Rationalismus« dargelegt. Neben den theoretischen Werken schrieb er Gedichte, Aphorismen, Romane und Hörspiele. Diese erste unkommentierte Bibliografie seiner Veröffentlichungen dokumentiert sein vielschichtiges Werk.


INHALT

Vorwort

9

1.

Philosophische und wissenschaftliche Bücher

13

2.

Wissenschaftliche und philosophische Abhandlungen,
Essays, Rezensionen, Kurzberichte usw. in Zeitungen,
Zeitschriften und Sammelbänden

19

3.

Papers des Instituts für Philosophie und
Wissenschaftstheorie der Universität Stuttgart

121

4.

Herausgeberschaften, Einleitungen, Vorworte,
Nachworte, Übersetzungen

127

5.

Literarische Bücher und Einzelblätter

135

6.

Literarische Texte in Zeitschriften, Zeitungen,
Katalogen, Anthologien, Mappen

139

7.

Bücher mit Malern und Texte für Maler

151

8.

Rundfunk- und Fernsehbeiträge

175

9.

Festschriften für Max Bense

199

10.

Zeittafel

201

Namenregister

207



VORWORT

1967 gab ich die erste Bibliographie der Schriften von Max Bense, die den Zeitraum von 1930 bis 1967 umfaßte, im Eigenverlag heraus. Gestützt auf das, was Max Bense und ich selbst von seinen frühen Aufsätzen noch besaßen, war dieser erste Versuch einer Erfassung aller Schriften Max Benses ohne größere Recherchen erstellt worden, so daß er sehr lückenhaft blieb. In weiteren 25 Jahren sind zahlreiche neue Titel hinzugekommen. Viele andere aus den dreißiger und vierziger Jahren, die überwiegend in der Kölnischen Zeitung publiziert worden waren und von denen Max Bense selbst keine Belege mehr besaß, konnten aufgenommen werden.

Durch die Sucharbeit von Dr. Fried Alstaedter, Köln, konnte ich 1992 aus der Kölnischen Zeitung 65 Titel aufnehmen, die mir bisher unbekannt waren. Cand. phil. Elisabeth Emter, Berlin, machte mich auf die bereits publizierte Dissertation Das Feuilleton der Kölnischen Zeitung im Dritten Reich (Frankfurt/M.: Lang, 1990, Regensburger Beiträge zur deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft, Bd. 45) von Klaus-Dieter Oelze aufmerksam, in der ich weitere 70 Titel fand. Dr. Oelze stellte mir außerdem seine handschriftlichen Notizen sowie seine Mikrofilme der Kölnischen Zeitung zur Verfügung, aus denen sich noch einmal rund 70 weitere Titel ergaben. Er wies mich ferner auf das Buch von Hans Dieter Schäfer, Das gespaltene Bewußtsein. Deutsche Kultur und Lebenswirklichkeit 1933–1945 (München: Hanser, 1981), hin, in dem Max Bense mehrfach erwähnt wird. Dr. Schäfer stellte mir einen Titel aus dem Berliner Tageblatt von 1934 zur Verfügung. Vermutlich ist die Mitarbeit von Max Bense in der Kölnischen Zeitung nunmehr vollständig dokumentiert. Dr. Alfred Toth hat das St. Galler Tagblatt nach den darin erschienenen Titeln durchgesehen und konnte einige, mir bislang nicht bekannte finden. Überdies entdeckten stud. phil. Anita Kernwein verschiedene Titel in anderen Tageszeitungen (Berlin, Leipzig, München) und Joachim Burkhardt, Berlin, den Beitrag »Zur Metaphysik der abendländischen Problematik« (in: Gegner, Zeitschrift von Harro Schulze-Boysen, Juli 1932). Von Prof. Dr. Gerald Eberlein wurden mir die Daten des Artikels in der Leipziger Illustrierten mitgeteilt, die ich zwei Jahre lang erfolglos gesucht hatte. Dr. Erwin Bücken stellte mir mehrere gedruckte Aufsätze, Manuskripte und Briefe zur Verfügung. Prof. Dr. Herbert Franke überließ mir seine eigene Bense-Sammlung mit ungedruckten Vorträgen und Briefen sowie gedrucktem Material.

Trotz aller Nachträge aus den frühen Jahren wird auch diese Bibliographie nicht das Prädikat »vollständig« in Anspruch nehmen können. Es gibt weitere Titel, für die sich keine Belege fanden, und Belege, deren Quellen noch nicht festgestellt werden konnten, so daß sowohl mir bekannte als auch unbekannte Lücken vorhanden sein werden. Ich hoffe jedoch, die nach 1967 erschienenen Schriften vollständig erfaßt zu haben, wenn ich auch nicht sicher sein kann, von allen unberechtigten Nachdrucken Kenntnis zu haben. Letzteres gilt vor allem für Publikationen im Ausland, die mir nur zufällig bekannt wurden.

Die Bibliographie ist unkommentiert. Sie enthält keine Verweise auf Nachdrucke von Zeitungs- oder Zeitschriftenartikeln in Max Benses eigenen Büchern, außer in Artistik und Engagement und Das Auge Epikurs.

Die Gliederung dieser Bibliographie erfuhr wesentliche Änderungen gegenüber der ersten Bibliographie von 1967. Übernommen wurde nur Kapitel 1: Philosophische und wissenschaftliche Bücher. Hinzugekommen sind Kapitel 3: Papers des Instituts ...; Kapitel 5: Literarische Bücher und Einzelblätter; Kapitel 6: Literarische Texte in Zeitschriften ...; Kapitel 7: Bücher mit Malern und Texte für Maler; Kapitel 8: Rundfunk- und Fernsehbeiträge; Kapitel 9: Festschriften; Kapitel 10: Zeittafel; Namenregister. Weggefallen ist ein Kapitel für übersetzte Bücher, die in Kapitel 1 integriert wurden.

Wenn nichts anderes vermerkt wurde, sind die Titel mit »Max Bense« gezeichnet. In allen anderen Fällen, auch bei Pseudonymen, wird der abweichende Verfassername, der Name plus Titel oder die Abkürzungen bzw. der fehlende Name (»ungezeichnet«) vermerkt.

Diese Bibliographie hätte ohne die Unterstützung durch die genannten Personen nicht entstehen können. Diplom-Bibliothekarin Juliane Hansen, M. A., hat einen Teil der Titel von den Karteikarten auf den PC übertragen und mich in bibliothekarischen Fragen beraten. Außerdem haben in den beiden letzten Jahren vor allem stud. phil. Roland Krockenberger und stud. phil. Anita Kernwein in Bibliotheken nachgeforscht und bei den mehrfach notwendigen, langwierigen Korrekturen geholfen. Die Anregungen aus den Büchern von Klaus-Dieter Oelze und Hans Dieter Schäfer neben den unschätzbaren Materialien, die mir von Dr. Erwin Bücken und Prof. Dr. Herbert Franke überlassen wurden, werden mir außerdem für eine geplante Max-Bense-Biographie sehr nützlich sein.

Allen Genannten sowie den Universitätsbibliotheken Stuttgart, Heidelberg und Köln, dem Zeitungsforschungs-Institut Dortmund, den Rundfunksendern und dem Deutschen Rundfunkarchiv in Frankfurt danke ich für ihre Hilfe. Mein ganz besonderer Dank gilt Herrn Manfred Schlösser, der das gesamte Manuskript sorgfältig korrigiert und viele unschätzbare Anregungen zur Verbesserung gegeben hat.

Stuttgart, Winter 1993/94 | Elisabeth Walther-Bense